Rente

06/2011

Der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz warnt vor steigender Armut im Rentenalter:

„Die veränderten Erwerbsbiografien werden dazu führen, dass sich das Armutsrisiko im Alter künftig dramatisch verschärft“, sagte Franz der „Welt am Sonntag“.

Seinen Angaben nach soll es auch immer mehr Selbständige geben, die nichts in die Rentenkassen einzahlen oder  sich nur unzureichend absichern, und fordert deshalb, daß die Selbständigen dazu verpflichtet ( gezwungen ) werden sollten, einen Rentenversicherungsschutz nachzuweisen.

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) besteht ein Armutsrisiko, wenn ein Haushalt weniger als 60% des

sogenannten Medianeinkommens der Gesamtbevölkerung zur Verfügung hat. Diese Schwelle lag 2009 für einen Ein-Personen-Haushalt bei 935 Euro im Monat.

Laut Angaben der DIW-Studie werden die Renten weiter sinken!

Ein westdeutscher, männlicher Erstrentner komme schon heute im Durchschnitt nur noch auf eine Rente von 820 Euro. „Schon in zehn Jahren wird Altersarmut an Bedeutung gewonnen haben“, sagte Studienautor Markus Grabka der Presse.

 

Und wie kommt so etwas? - Liegt doch eigentlich klar auf der Hand!

Die Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten sich bis zur Rente - falls sie die bei dem hochgesetzten Rentenalter überhaupt noch erreichen - krumm, und unsere Politiker schmeißen unsere Steuergelder mit vollen Händen zum Fenster hinaus.

Arbeitsunwillige brauchen in Deutschland ja nicht zu arbeiten! Solche Spacken sollte man zur Arbeit zwingen, dann würde auch mehr in die Rentenkassen reinkommen!

Die Sozialschmarotzer aller Welt werden hier durchgefüttert und haben kostenlose ärztliche Versorgung!

Pleite gegangene Großunternehmen aller Welt bekommen finanzielle Unterstützung.

Und bald wird es so sein, das Deutschland allein die armen Länder in der EU finanziert!

Ist in irgendeinem Land eine Natur-, Umwelt- oder andere Katastrophe eingetreten, schreien unsere Politiker als Erste, das finanzielle Unterstützung zugesagt wird!

 

Und dann wundert man sich, wenn immer mehr Leute auf den "fahrenden Zug aufspringen". Die sagen sich auch, warum soll ich ein Leben lang arbeiten bis die Schwarte kracht, wenn ich dann als Rentner genauso dastehe wie die Sozialschmarotzer. Das kann es ja wohl nicht sein. Darüber sollten unsere Politiker mal nachdenken. Und wenn sie es nicht wollen, dann müssen sie weg und andere, fähige Leute auf die Posten gesetzt werden.

Warum das noch nicht geschehen ist? Weil der größte Teil unsere Bevölkerung jedesmal wenn Wahlen sind, wieder die Unfähigen wählt! Und sich dann als Rentner darüber beklagen, das sie für ihre Buckelei kaum etwas herausbekommen!

 2014 - Jetzt haben wir keine versteckte 2-Klassen-Gesellschaft, sondern die direkt dargestellte 2-Klassen-Gesellschaft.  Unsere Politiker haben es so eingerichtet, das ein Teil der Bevölkerung  nach 45 Dienstjahren mit 63 Jahren ohne Abschlag in Rente gehen kann - ein anderer Teil der Bevölkerung  darf daran nicht teilhaben - die Beamten. Die müssen weiterhin bis 67 buckeln.

Dazu muß man mal  sagen, das nicht alle Beamten horrende Gehälter kassieren - es gibt auch die sogenannten "kleinen" Beamten, die ganz normal in einer Behörde ihrer Arbeit nachgehen. Und die sind jetzt quasi Menschen 2.Klasse!!! Wenn diese nach 45 Dienstjahren mit 63 in Pension gehen wollen, wird ihnen ordentlich etwas abgezogen. Also heißt es für diese, weiterarbeiten bis 67. Und das quasi umsonst, denn die Pension erhöht sich nicht durch die weiteren Arbeitsjahre. Die bleibt bei dem Level 45 Dienstjahre stehen.

Eine riesengroße Schweinerei, was sich unsere Politiker da geleistet haben. Hier wird gegen die Gleichbehandlung verstoßen. Aber mit den "kleinen" Beamten kann man das ja machen. Seit Jahren haben sie auch schon eine höhere Arbeitszeit wie ihre angestellten Kollegen, was schon eine Minderung des Gehaltes entspricht.

Hoffentlich wird gegen diese Ungleichbehandlung bald etwas unternommen!