Mensch und Tier

Menschen und Tiere gibt es seit ewigen Zeiten. Die Urvölker jagten Tiere, um etwas zu essen zu haben. Das war noch eine ausgewogene Sache.

Mit dem Anbeginn der "Zivilisation" hat sich das dann geändert. Tiere wurden zum Vergnügen gejagt; die Jagd wurd als Hobby betrieben, man wollte Trophäen sammeln. Das dabei gewisse Tierarten ausgerottet wurden und bestimmt noch werden, störte niemand. Und wer waren die Jäger?. Die"Weißen". Früher wurde die Jagd noch wegen der Trophäen betrieben, später dann nur noch aus reiner Geldgier.

Und was ist eigentlich mit dem Lebensraum der Tiere? Der wurde ihnen von den Menschen genommen, was auch mit dazu geführt hat, das einige Tierarten ausgestorben sind. Aber das interessiert doch niemanden, auch heute nicht - vor allen Dingen unsere Politiker nicht.

Wie war das noch mit Bruno, dem Bären in Bayern? Bayern ist für die Menschen da, und nicht für Bären, sagten die Politiker und ordneten die Erschießung des Bären an.

In der Presse vom 29.01.2009 ist nun zu lesen, daß ein Bruder von Bruno in der Schweiz wohl erschossen werden soll, weil er so gefährlich ist.

Wie der Bär Bruno reißt er Schafe und andere Haustiere, plündert Bienenstöcke und tapst immer häufiger durch Wohnsiedlungen. Wo soll er denn hin? Der Mensch nimmt doch den Tieren ihren Lebensraum. Der Bär ist nun mal ein Raubtier.

Weiterhin sind in Bayern wieder Elche unterwegs. Und die sind ja nach Aussagen von Leuten, die was zu sagen haben, auch gefährlich. Fiona Schönfeld, Elch-Expertin der obersten Jagdbehörde: „Durch seine Körpergröße hat der Elch ein großes Selbstbewußtsein . Wenn er sich auf der Straße befindet und ein Auto kommt, bleibt er schon mal stehen.“ Wenn so ein Elch mit seinen ca. 400Kg angefahren wird und in die Windschutzscheibe knallt, kann der Autofahrer dabei auch schon mal tödliche Verletzungen erhalten. - Passiert so etwas. hat der Autofahrer sich wohl nicht an die Straßenverkehrsordnung gehalten; da steht nämlich drin, daß man seine Geschwindigkeit so einzurichten hat, daß man auch bei plötzlich auftretenden Gefahrensituationen sein Fahrzeug rechtzeitig zum Anhalten bringen kann. Das scheint aber nur zu zählen, wenn ein Kind und nicht ein Tier plötzlich auf die Straße läuft.

Also, da die Elche ja auch so gefahrlich sind, müssen diese nun unter Beobachtung stehen! Und ich kann Euch sagen: sollten die Elchunfälle zunehmen, werden die Elche gerantiert abgeschossen!

Genauso in Ostdeutschland - dort kommen von Polen Wölfe rüber nach Deutschland. Und die sind ja nach Aussagen der Bauern im Osten sowas von gefährlich; die reißen ja Schafe und anderes Nutzvieh. Ja, was sollen die Wölfe denn sonst fressen, wenn der Mensch die ganze Gegend besiedelt, so daß sich dort kaum noch Tieren aufhalten können. Die Bauern dort und auch einige Jäger wollen am liebsten sämtliche Wölfe im Osten Deutschlands erschießen. Zum Glück gibt es da aber auch viele Jäger, die den Wolf als ein Teil der Natur ansehen, und nur soviel Wölfe schießen, daß sie nicht überhand nehmen.

Und was zeigt uns das Ganze nun? - Der Mensch ist nicht mehr, so wie früher, in der Lage, mit in freier Wildbahn lebenden Tieren zusammen zu leben!